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Eliza Rickman (US) am 21. März 2019


Über 3 Jahre ist es nunmehr her, dass Eliza Rickman das letzte Mal in unserem Wohnzimmer gespielt hat, deshalb war es höchste Zeit diese Ausnahmekünstlerin für ihr 3. Konzert bei uns einzuladen.

„Außergewöhnlich“ ist das Wort, das Eliza Rickman wohl am besten beschreibt. Denn auch wenn die Kalifornierin auf den ersten Blick nur eine weitere Musikerin ist, die Songs über all die Scheißkerle schreibt, die ihr das (Liebes-)Leben schwer machen, so ist sie als Performerin doch einzigartig. Nicht nur, dass sie ihre Lieder mit der Stimme einer Disney-Prinzessin singt, nein, mit Spielzeugklavier, Glockenspiel, Autoharp, Glöckchen und Ukulele sorgt sie dafür, dass ihre Lieder auch musikalisch stets märchenhaft klingen und typische Wandergitarren-Klischees des Singer/Songwriter-Genres weiträumig umschifft werden.

Dieses Mal wird sie von ihrem Partner Greg Allison an der Geige begleitet, was den Songs und der Musik live noch eine weitere Dimension gibt.

Die beiden bisherigen Konzerte mit Eliza bei uns haben wir noch sehr gut in Erinnerung und wir freuen uns, dass sie nun in unser Wohnzimmer für ein weiteres Konzert zurückkehrt.


Megan O’Neill (IE) am 1. März 2019


Die in Irland geborene Sängerin und Songwriterin Megan O´Neill ist eine der aufregendsten Americana Künstlerinnen der irisch-britischen Szene. Megan, eine langjährige Musikerin und Songwriterin, hat zuvor in Nashville gelebt, lebt jetzt aber zwischen Irland und London.

Sie veröffentlichte im Mai 2015 ihre Debüt-EP „Coming Home“ und erreichte Platz 1 in den irischen Country-Charts. Sie erhielt die Auszeichnung „UK EP of the Year“ (W21Music). Im Februar 2017 veröffentlichte Megan mit ihrer Band „The Common Threads“ eine zweite Platte mit dem Titel „Stories to Tell“, die in Mark Knopfler’s British Grove Studios mit dem legendären Guy Fletcher (Dire Straits, Roxy Music, Mark Knopfler) aufgenommen wurde.

Megan hatte ihren Song „Don’t You“ in der ABC TV Show Nashville, drei Slots in der O2 Arena London für das C2C-Festival, eine Performance bei JJ Abrams „Oscar Wilde-Party“ in Los Angeles, zusammen mit Gavin James, und mehrere Auftritte im prestigeträchtigen Bluebird Café in Nashville, beim Harvest Festival und beim Nashville meets London Festival. Im Jahr 2018 trat Megan auf zwei brandneuen Country / Americana-Festivals in Großbritannien auf: Black Deer Festival und The Long Road Festival. Sie wurde auch zweimal als eine der Rising Stars von Time Out London (2016 und 2017) ausgewählt.

2017 wurde Megan für die Teilnahme an dem Songwriting-Workshop der Americana Music Association ausgewählt und trat während der AmericanaFest UK 2017 auf der Jahreskonferenz auf. Außerdem tourte sie 2017 durch Irland, Amerika und Großbritannien und teilte Bühnen mit Künstlern wie Miranda Lambert und Kip Moore, Nathan Carter, Donna Taggart und Victoria Shaw.

Megans brandneues Album „Ghost of You“ (Juni 2018) hat seit der ersten Single „Why I Need You“ den Kopf verdreht und in weniger als einem Monat über 100.000 Aufrufe online gebracht. Die zweite und dritte Single („Without“ und „Ghost of You“) waren bei Fans, Bloggern und Radios gleichermaßen beliebt, mit Playlist-Spots in den beliebtesten Country-Musiksendern Großbritanniens. Das vollständige Album wurde am 8. Juni 2018 veröffentlicht und erreichte in der iTunes Singer / Songwriter-Charts in der Veröffentlichungswoche Platz 1.


Hayley Reardon (US) am 19. Februar 2019

Anstatt Euch eine Zusammenstellung der üblichen Künstler-Promotion-Texte zu senden, möchte ich Euch zu unserem nächsten Konzert im Februar eine kleine, persönliche Geschichte erzählen:

Im Juni 2015 wurde ich über die mir eher undurchsichtigen Algorithmen im Netz auf das Crowdfunding für das neue Album einer jungen, aufstrebenden Künstlerin aus Boston aufmerksam gemacht: Hayley Reardon.

Nach ein wenig Recherche im Netz fand ich heraus, dass sie trotz ihrer jungen Jahre schon etliche Veröffentlichungen und Preise gewonnen hatte und nach einigen Hörproben war ich sofort Feuer und Flamme und beteiligte mich an ihrem Kickstarter. Das 2016 erschienen Album „Good“ bestätigte mir meine Einschätzung, dass Hayley nicht nur eine ungemein sympathische Künstlerin ist, sondern auch eine fantastische Sängerin und Komponistin. Ihre Lieder sind einfühlsam und doch emotional, die Melodien bleiben im Kopf hängen. 

Ihre erste Tour über den Teich brachte sie leider nur nach Großbritannien, aber die dort aufgenommenen akustischen Videos waren zumindest ein kleiner Trost. Es blieb die Hoffnung, dass sie irgendwann auch mal nach Deutschland kommen würde … nie hätte ich es mir allerdings träumen lassen, dass sie mal bei uns im Wohnzimmer spielt. Als ich die Anfrage von ihrem Booker bekam, musste ich zweimal lesen, um sicher zu sein, dass es sich um DIE Hayley Reardon handelt. Und dann habe ich natürlich nicht lange gezögert um sie zu uns einzuladen um ihre wundervolle Musik mehr Menschen nahezubringen und sie bei uns in kleinem Rahmen live zu erleben.

Im November kam dann die 2. Überraschung in diesem Zusammenhang und ich fand heraus, dass sie einige Termine mit dem Wahlberliner Ryan O’Reilly spielt und einer davon in Mainz ist. Ryan hatte sie durch Zufall bei einem Besuch in Nashville getroffen und war (für mich verständlich) so begeistert, dass er Hayley spontan und kurzfristig als Support für seine Tour eingeladen hat. Somit kann ich nun auch aus erster Hand sagen, dass sich ein Konzert mit Hayley Reardon sowas von lohnt.

Also frühzeitig anmelden – es könnte voll werden!