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Robert Oberbeck am 19. Januar 2019


Das Wort vom „Singer Songwriter“ scheint bei genauerem Hinsehen oft fragwürdig, zumal in unseren Gefilden. Denn es formuliert einen Authentizitätsanspruch an das musikalische „Erzählen“, der doch eigentlich schwer zusammen geht mit der Übernahme von Stil, Sprache und musikalischen Ausdrucksmitteln einer amerikanischen, irischen, vielleicht noch englischen Tradition.  Nennt man Singer Songwriter nun einen aus Mittelhessen, genauer aus Marburg, und vielleicht erst hinreichend genau: einen Musiker, der am Richtsberg (Marburger Hochhaus/Sozialbau Viertel) aufgewachsen ist, dann ist das besonders erklärungsbedürftig. Und doch, Robert Oberbeck, der nun mit „Soul Bullet“ sein viertes Studioalbum vorlegt, ist ein Singer Songwriter im exakten und besten Wortsinne.

Er singt wahrhaftige Geschichten, selbst wo sie frei erfunden sein mögen, von Alltagskämpfern und Kleinstadthelden, von Zweiflern und gebeutelten Familien, von Ausbruchssehnsüchtigen ebenso wie von Rückzugsbedürftigen, die auf der Suche sind nach ihrer kleinen Schutzzone –  während die Zeit und das Geschehen „da draußen“ sie ängstigt.  Alles, was hier erzählt wird, spielt erklärtermaßen auf die eine oder andere Weise in Oberbecks Heimatstadt Marburg. Die musikalischen und sprachlichen Mittel jedoch stammen nicht aus Mittelhessen, sondern aus dem Arsenal englischsprachiger Songwriter: Man hört die Vorbilder Springsteen und Dylan – mindestens ebenso deutlich und eher aus Oberbecks Generation auch die Iren Glen Hansard und Damien Rice.


Danke!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und somit ist es an der Zeit erneut „Danke“ zusagen.

Danke – an 16 unglaublich tolle Musiker und Bands, die uns und unsere Gäste mit ihren Liedern und Geschichten begeistert haben. Jeder hat auf seine Weise den Konzertabend in unserem Wohnzimmer zu etwas Besonderem gemacht und wir sind auch nach 6 Jahren als Veranstalter noch immer begeistert, erstaunt und dankbar, dass es so viele unglaublich talentierte und professionelle Musiker gibt, die ihre Musik in dem von uns bereitsgestellten Rahmen präsentieren.

Danke – an unsere Gäste, ob Stammgäste oder einmalige Konzertbesucher, ohne Euch macht es wenig Sinn Wohnzimmerkonzerte zu veranstalten. Eure Unterstützung durch Teilnahme, Buffetbeiträge und Hutspenden ist, was unsere Konzertreihe am Leben hält. Euer Beitrag für die unabhängigen Künstler ist enorm – bitte besucht uns auch 2019 weiter und ermöglicht uns Künstlern diese Plattform zu geben.

Wir schauen zufrieden auf das Jahr zurück und freuen uns schon auf ein vielseitiges und spannendes Konzertprogramm in unserem Wohnzimmer für 2019. Wir hoffen Euch gefällt die Auswahl an neuen und alten Künstlern und wir sehen uns bald wieder bei einem Konzert bei uns!


The year is drawing to a close and so it is time to say „thank you“ again.

Thank you to 14 incredible musicians and bands who have inspired us and our guests with their songs and stories. Everyone made the concert in our living room special in their own way, and even after 6 years as event organizers, we are still thrilled, amazed and grateful that there are so many incredibly talented and professional musicians playing their music in the environment we provide.

Thank you – to our guests, whether regulars or unique concert goers, without you it makes little sense to organize living room concerts. Your support through participation, buffet contributions and hat donations is what keeps our concert series alive. Your contribution to the independent artists is enormous – please visit us again in 2019 and allow us to give artists this platform.

We are looking forward to the next year and a varied and exciting concert program in our living room for 2019. We hope you like the selection of new and old artists and we’ll see each other again soon at a concert!

Sue Ferrers & Steffen Huther am 15. Dezember 2018

Unseren Jahresabschluß wollen wir wieder mit einem stimmungsvollen und gemütlichen Nachmittagskonzert bei Kaffee, Tee, Glühwein und weihnachtlichem Gebäck begehen. Dieses Jahr nehmen uns Sue Ferrers & Steffen Huther mit auf eine Reise zu einem besonderen Musikerlebnis jenseits vom Alltag. Lasst Euch sich verzaubern von einfühlsamen Melodien aus der irischen, spanischen und schwedischen Musiktradition. Die gebürtige Neuseeländerin spielt die fast vergessene Nyckelharpa, ein mittelalterliches 16-saitiges Saiteninstrument, deren warme und einzigartige Klänge von der Gitarre passend untermalt werden.