Tag Archives: Rob Moir

Rob Moir (CA) am 20. Oktober 2019

Kanada’s most touring artist ROB MOIR bringt mit seiner dritten Veröffentlichung SOLO RECORD endlich das Album auf den Markt, das die Lücke zwischen seinen schweißtreibenden Liveshows und den Wohlklängen einer kunstvollen Studioproduktion schließt.

Auf das Wesentliche reduziert, um an entscheidender Stelle das gewisse Mehr an Sound und Instrumentarium hinzuzufügen.

Neben seinen Texten, die überaus lesenswert, wortgewandt und bisweilen humoristisch die Widrigkeiten des Lebens beschreiben, ist es seine beeindruckende Stimme, die die Songs trägt und jeden Song zu einer sehr persönlichen Angelegenheit macht. Vielleicht um ihn dann musikalisch zwischen Wilco, Springsteen und Billy Bragg ins Plattenregal zu sortieren.

Die erste Single “Sometimes You Gotta Go“ in der er einer jüngeren Version seiner Selbst versichert, dass es durchaus richtig ist seiner Passion zu folgen und gegen alle Schwierigkeiten an der eigenen Version vom erfüllten Traum zu arbeiten, bringt die Einstellung des Songwriters auf den Punkt.

Permanent auf Tour, hält er alle Fäden seines Schaffens in der eigenen Hand und baut so kontinuierlich einen größer werdenden Fankreis auf, ohne sich dabei zu verbiegen oder ungewollte Konzessionen machen zu müssen.

Seit der Veröffentlichung seines Debüt Albums „Places To Die“ (2013) und dem nachfolgenden “Adventure Handbook“ (2015), welches ihn (bandunterstützt) klanglich schon in die heutige Richtung  führte, hat Rob Moir unermüdlich in Australien, Canada, Europa und Japan gespielt, teilte sich die Bühne unter anderem mit Neko Case, The Frightened Rabbit, Frank Turner und The White Buffalo und ruht sich doch nicht auf seinem Polster aus mehreren hundert Shows aus.

O-Ton: „I’m making fans the old fashioned way – I play live!“


2016 – ein kurzer Blick zurück

Liebe (Musik-)Freunde,
es ist immer wieder erstaunlich wie schnell so ein Jahr an einem vorüberfliegt und es Zeit ist ein wenig wehmutig zurückzublicken. Auch wenn das Jahr 2016 generell gefühlt kein so tolles war, wenn man alleine sieht wieviele großartige Künstler uns verlassen haben … Lemmy, David Bowie, Prince, Leonard Cohen … so war es in unserer kleinen Wohnzimmerkonzertwelt dennoch ein erfolgreiches und spannendes Jahr. Wir haben so viele Konzerte wie noch nie zuvor veranstaltet (19!) und hatten fantastische Musiker aus aller Welt zu Besuch. Weiter unten findet ihr alle Künstler im Überblick mit Links zu den jeweiligen Webseiten zum evtl. Nachhören oder Wiederentdecken. Ein großer Dank geht auch dieses Jahr natürlich an unsere Gäste: die Stammgäste, die Neueinsteiger und die sporadischen Gäste. Ohne Euch könnte unsere Konzertreihe nicht bestehen. DANKE!

 

Auch für nächstes Jahr werden wir wieder ein spannendes Programm zusammenstellen … wenn auch reduziert auf meist nur ein Konzert pro Monat. Dabei wollen wir auch versuchen eine gute Mischung aus neuen Künstlern und wiederkehrenden Favorites hinzubekommen.

 

Ihr seid doch dabei, oder? Wir freuen uns auf Euch! In diesem Sinne wünschen wir Euch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns dann hoffentlich am 13. Januar 2017 bei uns im Wohnzimmer wieder!

 

Eure
Karin & Dietmar

 

Künstler 2016

Jan2016 - Steve Folk Jan2016 - Sofia Talvik Feb2016 - Simon Kempston Feb2016 - Carrousel
Mar2016 - Danika + Jeb Mar2016 - Mary Jane Insane Mar2016 - Marian Call Apr2016 - Ana Patan
Apr2016 - Winter Wilson Mai2016 - Lauren Napier Mai2016 - Orit Shimoni Jun2016 - Rob Moir
Jun2016 - Nick Parker Sommerpause Sep2016 - Joanna Weston Sep2016 - Gordie Tentrees
Okt2016 - Adam Burrows Nov2016 - Minnie Birch + Kelly Oliver Nov2016 - Birdeatsbaby Dez2016 - Roxanne de Bastion

Rob Moir (CA) am 7. Juni 2016

small-german-flagAuch wenn der kanadische Singer / Songwriter Rob Moir gerne als Punk Poet tituliert wird, so ist er doch eigentlich im klassischen Sinne ein Songwriter, ein Geschichtenerzähler. Einer der mit der Gitarre in der Hand durch die Welt reist und das Erlebte reflektiert. Er hat nach der letzten Albumveröffentlichung weit über 600 Shows gespielt, ist durch Europa/Canada/Australien gereist (Konzerte inkl), hat eine Fahrradtour inkl abendlicher Konzerte durch die Niederlande getätigt, ist auf unzähligen privaten Konzerten aufgetreten und legt jetzt sein neues, zu Recht Adventure Handbook betiteltes Album vor. Zu Recht, weil es viele Eindrücke seiner langen Reisen aufgreift und näherbringt. Ein Album das auf Folk und Rock, Pop und Punk Elemente zurückgreift und damit ebenso vielfältig daherkommt, wie das Leben selbst.

Rob gehört zu den Typen, die man sofort ins Herz schließt. Man glaubt ihm jedes gesungene Wort und die auch optisch zur Schau gestellte Hemdsärmeligkeit weckt Sympathien und erinnert an Brüder im Geiste wie Bruce Springsteen, Jeff Tweedy, Frank Turner oder Chuck Ragan. Seine Alben ergänzen das Bild. Songs die (nicht nur musikalisch) auf den Punkt kommen, eine klare Aussage haben und direkt ins Ohr gehen.
Ob nun rockige Songs wie Places To Die vom Debütalbum, dass sich zum veritablem Mitsing Hit bei den Konzerten entwickelt hat oder neue Songs wie Ports of Call und Run For Your Life, Rob Moir versteht es mit minimalen Mitteln einen Club zu „rocken“ und zu begeistern. Aber auch die ruhigen Momente beherrscht er meisterlich, denn: Zitat aus Stereo Magazin 10/15): „Seine Stimme hat das nötige Potenzial, damit einem die Songs durch ihre Ehrlichkeit und Verwundbarkeit das Herz zerreißen können“.

flag_uk_smallToronto’s punk-poet Rob Moir looks back at two consecutive years of life on the road with the release of his new album ‚Adventure Handbook‘. In the vein of timeless artists (and muses) like Bruce Springsteen, The Replacements and Jeff Tweedy, Rob’s songs are honest and exceedingly entertaining to see live. Rob continues to routinely finesses clever turns of phrase in his lyrics. The opening track ‚New Years Eve‘ shows hope on the horizon, with ‚Run For Your Life‘ & ‚Ports Of Call‘ illuminating the excitement of doing what you love on an unknown course.

Formerly the front man for Toronto’s Dead Letter Department, Rob released his first solo EP in 2010 called ‚This Is The Lie‘, then came the critically acclaimed LP ‚Places To Die‘ in 2013 which Rolling Stone wrote in their 4/5 star printed album review, „Moir isn’t conservative; there’s something urgent in his songs, that are never too sure of themselves, and whose longing hasn’t found a home yet. Moir sings his romantic sighing songs with punk rock folk in his heart and in addition proves a great sense for quiet singer/songwriter moment”. .